Die Unternehmen Maschinenbau Heilsbronn GmbH und Boyke Wear Technology GmbH stellen in diesem Jahr auf der Fakuma erstmals einen Extruder aus, der einem kompletten und einsatzspezifischem Retrofitting unterzogen wurde. Dabei wurden teilweise gebrauchte Komponenten zu einem komplett neuen Extruder verbaut. Die Aufarbeitung und Panzerung der Schnecken, sowie die Auswahl passender Werkstoffe für den neuen hochverschleißfesten Bimetallzylinder wurde von der BWT GmbH ausgeführt.
"Retrofitting und Regeneration machen es möglich, dass Kunden auch mit überholten Extrudern einsatzspezifische und kostengünstige Maschinen angeboten werden können, wobei sich gleichzeitig hohe Standzeiten aufgrund der von uns eingesetzten, hochverschleißfesten Spezialwerk- und Panzerstoffe erzielen lassen", so BWT-Geschäftsführer Hans-Peter Boyke.
Konstruktion, Fertigung und Steuerungsbau wurden entsprechend von der Maschinenbau Heilsbronn GmbH durchgeführt. Die solide Bauweise des Extruders in Verbindung mit hochmoderner Steuerungstechnik, optischer Visualisierung, sowie der kunden- und einsatzspezifischen Anpassung der Plastifiziereinheit gewährleisten neben den günstigen Anschaffungskosten absolute Maschinenzuverlässigkeit und geringe Instandhaltungskosten. "Unsere Kunden schätzen dabei nicht nur die Überholung einzelner Komponenten - viel mehr noch steht die Integration von einzelnen Maschinen hin zu einer komplett neuen Produktionsanlage im Vordergrund, was eine interessante Alternative zum Kauf einer Neuanlage darstellt", erklärt Matthias Boyke, Geschäftsührer der Maschinenbau Heilsbronn GmbH.
Die Erfahrung der beiden Unternehmen zeigt, dass insbesondere der Faktor Ersatzteilkosten in der Industrie zukünftig eine noch größere Rolle spielen wird, was einer soliden Bauform von Maschinen und Anlagen an dieser Stelle zugute kommt. "Es gilt den Kundennutzen wieder in den Mittelpunkt des Maschinenbaus zu rücken - dazu gehört auch die Reduzierung unnötiger Kosten im Bereich der Instandhaltung".
